CDU Gemeindeverband 69509 Mörlenbach
CDU Gemeindeverband
15:59 Uhr | 04.03.2021 StartseiteStartseiteKontaktKontaktImpressumImpressumDatenschutzDatenschutz
 
23.02.2021
Erik Kadesch setzt auf Dialog mit den Bürgern in Mörlenbach, Taktgeber, Vorreiter und Moderator
Bürgermeisterwahl: Erik Kadesch will aus Mörlenbach eine Wohlfühlgemeinde machen / „Ich setze auf offene Diskussionen“

 Taktgeber, Vorreiter und Moderator
MÖRLENBACH, 22.02.2021
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„Eine riesige Chance für Mörlenbach.“ Bürgermeisterkandidat Erik Kadesch spürt die Aufbruchstimmung in Mörlenbach durch den Bau der Ortsumgehung. Schon jetzt, lange vor der Fertigstellung, will er die Ortskernentwicklung in Angriff nehmen. Bild: Marco Schilling
 

Mörlenbach. Er will Mörlenbach zu einer Wohlfühlgemeinde machen, auf Schmusekurs ist Erik Kadesch deshalb aber nicht. Er ist einer, der anpackt, ein Macher, der seine Kraft und Leidenschaft zukünftig in den Dienst der Gemeinde Mörlenbach und ihrer Bürger stellen will. Als Kandidat für das Amt des Rathauschefs hat er seinen Wahlkampf unter das Motto „Zuhören, beurteilen, entscheiden“ gestellt. Damit signalisiert er Bürgernähe, Weitsicht und Durchsetzungskraft. Attribute, mit denen der Mann aus Oberzent die Weschnitztalgemeinde voranbringen will – als parteiunabhängiger Bürgermeister.

Zwar wird er sowohl von der CDU als auch von der SPD unterstützt. Die beiden Ortsverbände hatten sich bereits im Juli einstimmig für den 55-jährigen Kriminaloberrat aus Oberzent ausgesprochen. Allerdings sieht er sich in der Pflicht, im übergreifenden Dialog alle Parteien ins Boot zu holen.

Wir treffen Erik Kadesch an der Baustelle der Mörlenbacher Ortsumgehung B 38a. Die Bagger rollen, Schneeflocken fallen. „Hier spüre ich eine besondere Aufbruchstimmung, die ganz Mörlenbach verändern kann“, erklärt er. Er will die Zeit bis zur Fertigstellung der lang ersehnten Straße im Jahr 2027 nutzen, um schon jetzt eine zukunftsorientierte Ortskernentwicklung auf den Weg zu bringen. Kadesch: „Das ist eine riesige Chance für die Gemeinde.“

Lebendige Kerngemeinde

Rückbau der B 38, Fahrrad- und Fußgängerwege, verkehrsberuhigte Bereiche, Grünanlagen und Parkplätze vor den Geschäften sind für Kadesch die Stichworte, wenn es darum geht, einen Ort zu beleben, an dem „die Menschen wieder verweilen wollen“. Eine lebendige Kerngemeinde also, die mit ihren Pfunden wuchert – dem Rathausplatz, dem Bürgerhaus, den Draisinen und der Alla-Hopp-Anlage. Und diese Attraktivität soll nicht nur für die Mörlenbacher selbst gesteigert werden, sondern auch für Touristen. Um seine Ideen umzusetzen, will er kein fertiges Konzept präsentieren, sondern es zusammen mit den Bürgern entwickeln. „Ich will viel mehr Bürgerbeteiligung“, hat er sich selbst zum Ziel gesetzt. „Denn nur, wenn wir die Bürger in die Prozesse einbeziehen, entsteht Akzeptanz.“

Dialog und Bürgernähe

Als Bürgermeisters sieht er sich in der Rolle als Vorreiter und Taktgeber, aber auch als Moderator zwischen Parteien, Interessensvertretern und Vereinen. Das geht nicht ohne Kommunikation. Und darin liegt für ihn der Schlüssel zu einem gelingenden Miteinander. Die Chance auf Dialog und Bürgernähe ist es auch, die ihn reizt, Bürgermeister zu werden. Als Leiter der Regionalen Kriminalinspektion Darmstadt-Dieburg ist der Kontakt zu den Bürgern aktuell fast komplett verloren gegangen. „Kontakt und Nähe sind mir wichtig“, so der Familienvater.

Mit Mörlenbach verbindet den Oberzenter seine berufliche Vergangenheit, zunächst als Chef der Kriminalpolizei in Heppenheim, später als Leitung der gesamten Polizeidirektion. Eine gute Führungsposition, die er schon einmal aufgeben wollte. Denn für Kadesch ist es nicht der erste Anlauf, um Bürgermeister zu werden. Vor zwei Jahren kandidierte er in seiner Heimatstadt Oberzent, unterlag jedoch in der Stichwahl.

Warum jetzt also ausgerechnet Mörlenbach? Kadesch: „Mörlenbach ist meine Region. Die Gemeinde hat enorm viel Potenzial. Und hier könnte ich viel bewegen.“

Dass er das von seinem Wohnort Airlenbach, einem Stadtteil von Oberzent, tun würde, wo er ein altes Gehöft renoviert hat, ist für ihn kein Hinderungsgrund. „Das ist doch ein Katzensprung“, schätzt er die 23 Kilometer ein. Und ohnehin zeige das Beispiel von Mörlenbachs Alt-Bürgermeister Lothar Knopf, der auch zur Amtszeit in Wald-Michelbach wohnte, dass die Entfernung kein Kriterium für das Engagement eines Bürgermeisters für seine Gemeinde ist.

Last nicht auf Bürger verteilen

Die Themen, die Kadesch sich auf seine Fahnen geschrieben hat, unterscheiden sich nicht grundlegend von denen seiner beiden Mitbewerber. Sie liegen ohnehin auf der Hand. Der zukünftige Bürgermeister muss vor allem die Finanzen im Blick behalten. Dafür sieht sich Kadesch als Diplom-Verwaltungswirt gut gerüstet. Er sagt: „Wir dürfen die Last gerade in der aktuellen Situation nicht auf die Bürger und das Gewerbe verteilen.“ Stattdessen sei zu prüfen, welche Ausgaben man schieben könne und an welchen Stellschrauben kurzfristig gedreht werden könne. „Vor allem müssen wir genau hinschauen, warum Mörlenbach im Weschnitztal aus der Reihe tanzt.“

Schutzmann vor Ort

Sein ureigenes Thema ist aber die Sicherheit – das passt für den Polizeibeamten wie die Faust aufs Auge. Er weiß zwar: Kriminalstatistisch gesehen kann man sich glücklich schätzen, in Mörlenbach zu leben. „Aber es geht mir auch um die gefühlte Sicherheit.“ So strebt er nach seiner Wahl die Aufnahme der Gemeinde in das Kompass-Programm des Hessischen Innenministeriums an. Ziel des Programms ist es, die Sicherheitsarchitektur in den Kommunen individuell weiterzuentwickeln und passgenaue Lösungen für Probleme vor Ort zu entwickeln. Und er möchte einen Schutzmann vor Ort ansiedeln, der zusammen mit der Ordnungspolizei als verlängerter Arm der Polizei wirkt. Eine Polizeistation für Mörlenbach hält er dagegen für unrealistisch.

Um Familien in Mörlenbach eine Perspektive zu geben, setzt Kadesch in Sachen Wohnraumschaffung auf eine Kombination, in der Baulücken geschlossen, aber auch Neubaugebiete ausgewiesen werden. Mit Augenmaß agieren will er bei der Ausweisung von Gewerbegebieten – ein heißes Eisen in Mörlenbach, nicht erst seit die Bürger dem interkommunalen Gewerbegebiet 2019 eine Absage erteilten. Als Bürgermeister will er den Spagat schaffen zwischen dem Bedarf des Gewerbes und dem Naturschutz. Wie der aussehen könnt, soll im Dialog erarbeitet werden. Kadesch: „Da muss man alle Beteiligten an einen Tisch holen. Ich setzte auf offene Diskussionen. Nur so entsteht Glaubwürdigkeit.“

Info

Erik Kadesch geht als parteiunabhängiger Kandidat bei der Mörlenbacher Bürgermeisterwahl am 14. März ins Rennen.

Seine Kandidatur wird unterstützt von den Ortsparteien CDU und SPD.

Der 55-Jährige wohnt mit seiner Lebenspartnerin im Oberzenter Stadtteil Airlenbach. Das Paar hat vier Kinder im Alter von 18 bis 24 Jahren.

Der Leiter der Kriminalinspektion der Polizei Südhessen trägt aktuelle Personalverantwortung für rund 200 Mitarbeiter.

Erik Kadesch ist Diplom-Verwaltungswirt.

Iris Kleefoot, OZ, 22.02.2021




29.12.2020
Leben in Mörlenbach attraktiver machen
Für die Kommunalwahl am 14.März 2021 ist die CDU Mörlenbach gerüstet

Leben in Mörlenbach attraktiver machen

 

Mörlenbach. Die CDU Mörlenbach arbeitet parallel zur Einbindung der vielen neuen Kandidaten und Unterstützer an der Feinabstimmung eines professionellen Wahlprogramms für die Kommunalwahl am 14. März 2021. Im Sinne der Transparenz wird dieses Dokument nach Verabschiedung allen Bürgerinnen und Bürgern in Mörlenbach auf der Website der CDU zur Verfügung stehen.

Mit unserem Slogan „Mit Tatkraft in die Zukunft. CDU Mörlenbach.“ formuliert die Partei klare Ziele und Maßnahmen für ein lebenswerteres und attraktiveres Mörlenbach der Zukunft.

So finden sich dort konkrete Vorhaben der Ortskerngestaltung mit Blick auf die endstehende Umgehungsstraße, der Förderung von Familien, Senioren, Kindern und Jugendlichen, der Vereine und dem Gewerbe.

Zahlreiche Chancen werden in der Intensivierung der interkommunalen Zusammenarbeit, der Förderung der digitalen Infrastruktur sowie der Entwicklung der einzelnen Wohnquartiere gesehen und ausformuliert. Die CDU Mörlenbach konkretisiert umfängliche Ziele der Kinder- und Jugendförderung, des Natur- und Landschaftsschutzes und der Wohnbauförderung.

Gleichwertig neben die bereits in der Vergangenheit priorisierten Schwerpunkte Sicherheit, Vandalismusbekämpfung, ärztliche Versorgung und solide Haushaltsführung treten neue Aspekte. Bezahlbare Kinderbetreuung, Förderung alternativer Energien, transparente Politik und die ausdrückliche Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Mörlenbach nach Corona sind nur einige aus dem Programm.

Der Vorstand ist in besonderem Maße erfreut über die große Beteiligung so vieler Menschen an der Entstehung des über 25-seitigen Wahlprogramms. „Wir diskutieren lebhaft und finden zu großer Geschlossenheit auch mit Hilfe der in dem Wahlprogramm ausformulierten Ziele und Maßnahmen. Dass ein Ortsverband ein solch professionelles Produkt ohne die Möglichkeit des persönlichen Treffens herstellen kann, zeigt die hohe demokratische Kompetenz und Energie aller Mitwirkenden. „Darauf sind wir stolz“. Die CDU Mörlenbach wird bereits vor der endgültigen Verabschiedung und Veröffentlichung des Programms regelmäßig über feststehende Inhalte öffentlich informieren. „Wir nutzen dazu digitale und klassische Medien und, je nach Möglichkeit, den persönlichen Kontakt zu allen Bürgerinnen und Bürgern.“

Für die Kommunalwahl am 14.März 2021 ist die CDU Mörlenbach gerüstet und hofft auf zahlreiche Zustimmung.

Artikel OZ vom 29.12.2020




30.11.2020
Weschnitz-Renaturierung: Mörlenbacher suchen nach einer Lösung
die Erholungszwecken und Wohnbaunutzung gleichermaßen gerecht wird

 Wertvolles Gelände soll nicht 
brach liegen
Weschnitz-Renaturierung: Mörlenbacher suchen nach einer Lösung, die Erholungszwecken und Wohnbaunutzung gleichermaßen gerecht wird
Steht die Renaturierung der Weschnitz der Bebauung dieses Geländes zwischen Bahnlinie und Weschnitz in Mörlenbach parallel zum Hallgartenweg im Weg? Wie beides zusammengebracht werden kann, soll jetzt der Bauausschuss klären. Bild: Michael Kochendörfer



22.11.2020
Der CDU Gemeindeverband Mörlenbach stellt die Kandidaten Listen zur Kommunalwahl 2021 zusammen.
Wir sind der Überzeugung, mit unseren Kandidaten die richtige Mischung aus erfahrenen Kommunalpolitikern und jungen Nachwuchs-Politikern gefunden zu haben,

 Der CDU Gemeindeverband Mörlenbach stellt die Kandidaten Listen zur Kommunalwahl 2021 zusammen. Nach mehreren, teils virtuellen Sitzungen wurden neue und alte Kandidaten in einer Liste zusammengestellt. Wir sind der Überzeugung, mit unseren Kandidaten die richtige Mischung aus erfahrenen Kommunalpolitikern und jungen Nachwuchs-Politikern gefunden zu haben, welche sich mit Nachdruck für die Interessen unserer Wähler und zum Wohle der Gemeinde einsetzen werden.

 

Am 14.März 2021 geht es wieder um Kumulieren und Panaschieren. Die Bürgerinnen und Bürger in Mörlenbach können die neuen Mandatsträger für die Gemeindevertretung und Ortsbeiräte wählen. 

 

Bevor die Listen aufgestellt werden, sind die CDU-Mitglieder aufgerufen zur Mitgliederversammlung zu kommen und die Kandidaten-Listen zur Kommunalwahl zu verabschieden.

Die Einladung zur Mitgliederversammlung werden demnächst verschickt.

 

Auch der Kreistag wird am 14.März 2021 gewählt. Von der CDU Mörlenbach wurden wieder mehrerer Personen aufgestellt und platziert:

Platz 16 Peter Stephan 

Platz 42 Cornelia Kinscherf

Platz 49 Markus Vögeler

Platz 59 Rainer Jäger 

Platz 70 Marcus Redig

Platz 75 Martin Sauer

Platz 77 Werner Wetzel 

Platz 78 Klaus Zopf

 

Neben der Kommunalwahl und Kreistagwahl finden am 14.März 2021 zwei weitere Wahlen in Mörlenbach statt.

1. Die Landratswahl: hier stellt der CDU Kreisverband Bergstraße den amtierenden Landrat Christian Engelhardt auf.

2. Die Bürgermeisterwahl: Hier unterstützt die CDU Mörlenbach zusammen mit der SPD Mörlenbach den bürgernahen und parteilosen Kandidaten Erik Kadesch

 

Wir freuen uns auf hoffentlich erfolgreiche Wahlen und informieren Sie weiter über die sozialen Netzwerke Facebook und Instagram sowie über die Mörlenbacher Gemeinde Rundschau (MGR)

 

Ihr CDU Vorstand 

 

Grüße

Rainer Jäger 




22.11.2020
CDU Mörlenbach freut sich über finanzielle Hilfen für Hessens Kommunen
„Auch uns helfen die 3 Milliarden Euro der Landesregierung“

 „Auch uns helfen die 3 Milliarden Euro der Landesregierung“

CDU Mörlenbach freut sich über finanzielle Hilfen für Hessens Kommunen

Mit großer Freude und Erleichterung hat die Mörlenbacher CDU die Übereinkunft zwischen der Hessischen Landesregierung und den Kommunalen Spitzenverbänden in Hessen zum Umgang mit den Kommunalmitteln des Sondervermögens „Hessens gute Zukunft sichern“ zur Kenntnis genommen. „Diese 3 Milliarden Euro der Landesregierung helfen auch uns in Mörlenbach sehr konkret“, sagte Rainer Jäger (1. Vorsitzender): „Sie unterstützen uns massiv dabei, den erfolgreichen Weg unserer Haushalte in Mörlenbach weiterzugehen.“

Nachdem das Sondervermögen zunächst „nur“ Mittel in Höhe von 2,5 Milliarden Euro für die Kommunen vorgesehen hatte, sieht die Vereinbarung aus der letzten Woche jetzt noch einmal weitere, über 550 Millionen Euro zusätzlich vor. „Das zeigt den hohen Stellenwert, den die Landesregierung den kommunalen Belangen einräumt und ist wahrscheinlich in der Geschichte unseres Landes einmalig“, unterstrich auch Heinz Odenwälder, der Fraktionsvorsitzende der CDU im Gemeinderat.

In dem Paket enthalten sind verschiedene Corona-bezogene Mittel bspw. für Krankenhäuser sowie Schutzmaßnahmen an Schulen und Kitas vorgesehen. Daneben gibt es Positionen für Testungen von Erziehern, Tablets in Pflegeheimen oder den Digitalpakt Schule. Überdies ist die Absicherung des Kommunalen Finanzausgleichs (KFA) in Höhe von 1,4 Milliarden Euro ein starkes Signal auch für die Planbarkeit der Haushalte. Diese Mittel sichern, dass der KFA auch in den kommenden Jahren steigen und so die wachsenden kommunalen Aufgaben finanzieren wird.

„Worüber wir uns natürlich besonders freuen ist, dass auch ein Ausgleich für die ausgefallenen Kita-Beiträge Bestandteil der Vereinbarung ist“, sagt Rainer Jäger.

Jäger verwies darauf, „dass sich die finanzielle Hilfe von über drei Milliarden Euro nahtlos in die Erfolgsprojekte der Vergangenheit einreiht, die durch die CDU-geführten Landesregierungen in den letzten Jahren für die Kommunen aufgelegt wurden. Hierzu zählen die Entschuldungsprogramme wie die HESSENKASSE und der Kommunale Schutzschirm aber auch die Kommunalen Investitionsprogramme. „Und diese neuen über 3 Milliarden Euro, dieser neue Baustein aus dem Sondervermögen sucht in Deutschland seinesgleichen“, macht Rainer Jäger abschließend deutlich. „Er zeigt, dass die CDU die Kommunalpartei ist und das gibt uns massiven Rückenwind für die Kommunalwahlen am 14.März.




08.10.2020
Die beiden örtlichen Parteivorsitzenden Rainer Jäger (CDU, rechts) und Rene Hahl (SPD, links haben am Samstag Erik Kadesch (Mitte) die Unterstützer-Unterschriften für die Bürgermeister-Kandidatur übergeben.
Bgm Wahl am 14. März 2021, bisher 115 Unterstützer Unterschriften

 
Die beiden örtlichen Parteivorsitzenden René Hahl (SPD, links) und Rainer Jäger (CDU, rechts) haben am Samstag Erik Kadesch (Mitte) die Unterstützer-Unterschriften für die Bürgermeister-Kandidatur übergeben. Bild: Fritz Kopetzky



15.06.2020
Radwegekonzept der Gemeinde Mörlenbach
Land Hessen baut Radweg zwischen Mörlenbach und Bonsweiher

Radwegekonzept der Gemeinde Mörlenbach: Land Hessen baut Radweg zwischen Mörlenbach und Bonsweiher – Baubeginn voraussichtlich Zweite Jahreshälfte 2020 Im Radwegekonzept der Gemeinde Mörlenbach, das vor längerer Zeit auf Antrag der CDU Fraktion in der Gemeindevertretung beschlossen wurde, hat der Bau eines Radwegs zwischen der Kerngemeinde Mörlenbach und dem Ortsteil Bonsweiher eine hohe Priorität. Die Gemeinde Mörlenbach hat entsprechende Planungen aufgenommen und sich um Fördermittel bemüht. Nun hat das Land Hessen den Bau der Strecke zugesagt. Die zugehörige Vereinbarung haben die Gemeinde Mörlenbach und Hessen Mobil im Januar 2020 unterzeichnet. Laut dieser Vereinbarung übernimmt die Gemeinde die Leistungen von der Voruntersuchung bis zur Ausführungsplanung und erhält hierfür eine Kostenpauschale des Landes. Den Bau übernimmt das Land Hessen bezüglich der Durchführung und der Kosten vollständig. Dies berichtet die CDU-Landtagsabgeordnete Birgit Heitland. Der geplante Radweg dient vor allem der Schulwegsicherung der Schülerinnen und Schüler aus Bonsweiher, die nach Mörlenbach oder zu den weiterführenden Schulen in Rimbach gelangen müssen. Die für den Zweirichtungsverkehr ausgelegte Strecke mit einer Regelbreite von 2,5 Metern wird entlang der Landesstraße L 3120 von Mörlenbach nach Bonsweiher verlaufen. Innerorts sind beidseitig markierte Schutzstreifen vorgesehen. Der bauliche Teil des Weges hat eine Länge von rund 905 Metern. Mit den anschließenden Markierungsarbeiten der Schutzstreifen ergibt sich eine Gesamtlänge der Arbeiten von 1,75 Kilometern. Das Projekt hat ein Kostenvolumen von 1,2 Millionen Euro. „Aufgrund der Corona-Pandemie ruht der normale Schulbetrieb – die hessischen Lehrkräfte leisten herausragende Arbeit, um den Schülerinnen und Schülern unter Verwendung digitaler Angebote Lehrmaterialien zur Verfügung zu stellen. Doch es wird auch eine Zeit nach der Krise geben. Zwar liegt der Fokus der Landesregierung derzeit im Krisenmanagement – wir dürfen aber trotzdem dringende Projekte, beispielsweise in der Radweginfrastruktur, nicht aus den Augen verlieren. Dass der Bau des Radwegs trotz der schwierigen Lage vorangetrieben wird zeigt, dass die Landesregierung auch in der Krise multitaskingfähig bleibt“, erklärt Heitland. Die Erfüllung der baurechtlichen Voraussetzungen in Form der Veröffentlichung des Beschlusses zum Bebauungsplan der Gemeinde wird demnächst erwartet. Das Baufeld entlang der L3120 ist bereits von Bewuchs befreit, sodass bei vorliegendem Baurecht ab der zweiten Jahreshälfte 2020 mit dem Baubeginn gerechnet werden könne, so Heitland abschließend. Für weitere Informationen oder Fragen: Birgit Heitland Mitglied des Hessischen Landtags Wahlkreisbüro: Schönbacher Straße 5, 64646 Heppenheim Telefon ¬+49 6252 982144 Telefax + 49 611 327 601 690 Email: b.heitland@ltg.hessen.de

24.02.2020
Fraktionen fordern die Einrichtung einer Sekundarstufenschule I in Mörlenbach / Entscheidung am 27. April im Kreistag.
Grundsatz: kurze Beine, kurze Wege

Grundsatz: kurze Beine, kurze Wege Mörlenbach, 21.02.2020 Fraktionen fordern die Einrichtung einer Sekundarstufenschule I in Mörlenbach / Entscheidung am 27. April im Kreistag. Den Grundschulstandort Weiher sichern wollen die Mörlenbacher Gemeindevertreter. Die Forderung zum Erhalt soll in den neuen Schulentwicklungsplan des Kreises Bergstraße aufgenommen werden. Archivbild: Fritz Kopetzky Mörlenbach. Wird der Kreis Bergstraße sein Versprechen nach 50 Jahren einlösen? Auch diese Frage verbirgt sich hinter dem Antrag von vier Fraktionen in der Mörlenbacher Gemeindevertretung zur Einrichtung eine Sekundarstufenschule I in Mörlenbach. Also einer Schulstufe, bei der die Schülerinnen und Schüler von der 5. bis zur 10. Klasse eine allgemeinbildende Schule in Mörlenbach besuchen können. Alle Gemeinden des Weschnitztals mit Ausnahme von Mörlenbach haben ein solches Schulangebot. Und eine entsprechende Zusage gab es in den 70er-Jahren, einschließlich eines schon getätigten Architektenwettbewerbes für eine Sekundarstufenschule in Mörlenbach. Der aktuelle und konkrete Anlass für den Antrag zur Errichtung einer Sekundarstufenschule in der Gemeindevertretung Mörlenbach ist die Erarbeitung eines neuen Schulentwicklungsplanes für den Kreis Bergstraße. Dem Antrag, der gemeinsam von CDU, SPD, Grünen und FDP eingebracht wurde, schloss sich in der Sitzung Anfang Februar lediglich die UFW nicht an. Aus den verfügbaren Daten ergibt sich, dass Mörlenbach seit 2018 die mit Abstand größte Anzahl an Einschulungen im Weschnitztal hat und haben wird. Dieser Vorsprung wird sich in den kommenden Jahren noch deutlich steigern. So werden ab 2026 rund 120 neue Schüler pro Jahr vorhergesagt, das sind rund 20 Prozent mehr als in der zweitstärksten Kommune. Wachsenden Schülerzahlen Auf diesen Fakten basierend fordern die vier Fraktionen von CDU, SPD, Grünen und FDP, in Mörlenbach eine Sekundarstufenschule einzurichten. Entweder als eigenständige Realschule, als integrierte Gesamtschule oder auch als Zweitstandort einer anderen Sekundarstufenschule im Weschnitztal. Die Hauptschule Mörlenbach wurde vor einigen Jahren wegen mangelnder Schülerzahlen aufgelöst. „Nun besteht aufgrund der wachsenden Schülerzahlen in Mörlenbach die Notwendigkeit, auch in schulischer Hinsicht seitens des Kreises Bergstraße etwas zu tun“, heißt es in einer Pressemitteilung des CDU-Ortsverbandes Mörlenbach. Runder Tisch gefordert Für Albert Klee, der für die Initiativ-Fraktion CDU den Antrag in der Gemeindevertretung erläuterte, zählt der Grundsatz „kurze Beine, kurze Wege“. Durch eine Sekundarschule würden die Mörlenbacher Kinder durch kürzere Fahrwege und Fahrzeiten entlastet und die Attraktivität der Gemeinde Mörlenbach würde erhöht. Weniger weit Fahren bedeute auch weniger CO2-Erzeugung. Räumlichkeiten stünden in der Weschnitztalschule zur Verfügung. Über weitere Maßnahmen wäre dann mit allen Beteiligten zu beraten. Dazu wird in dem Beschluss die Einrichtung eines runden Tisches mit allen Beteiligten gefordert, um weitere Umsetzungsfragen zu besprechen. Denn klar ist: Mit dem Beschluss der Gemeindevertretung gibt es nicht automatisch eine Sekundarstufenschule in Mörlenbach. „Zunächst gilt es, dass diese Schule in den Schulentwicklungsplan des Kreises Bergstraße aufgenommen wird“, heißt es in der Pressemitteilung. Dazu sei es notwendig, die Kreisverwaltung als Ersteller des Planes sowie Kreisausschuss und Kreistag als die Genehmiger des Planes von dem Antrag zu überzeugen. In diesem Sinne müsse auch die Bürger- und Elternschaft eingebunden werden. Hürden nehmen Eine Entscheidung soll am 27. April im Kreistag fallen. Wenn der Antrag grünes Licht bekommt, ist die nächste Hürde zu nehmen. Der Schulentwicklungsplan des Kreises Bergstraße ist dem Kultusministerium zur Genehmigung vorzulegen. Auch dort ist eine Zustimmung kein Automatismus. Und wenn diese zweite Hürde ebenfalls genommen ist, dann geht es gemeinsam mit Kreisverwaltung und Kreisschulamt darum, das Ganze umzusetzen. „Finanzielle Mittel sollte der Kreis bei rund 650 Millionen Euro Mittelanmeldungen für Schulen in den nächsten Jahren haben“, sind sich die Mörlenbacher Fraktionen einig. „Und wenn anderenorts Mittel für ein ,Monumentalbauwerk’ als Schulobjekt verfügbar sind, dann sollte das Geld für eine Schule in Mörlenbach auch reichen.“ Die Mörlenbacher wissen, dass ihnen ein langer Weg bis zur Realisierung ihres Ziels bevorsteht. „Wir sollten es dennoch wagen, es geht um unsere Kinder und Enkel“, so Albert Klee zu diesem wichtigen Zukunftsthema für Mörlenbach.

18.01.2020
Jahresauftakt mit Michael Boddenberg am Freitag, 7. Februar 2020 um 18.30 Uhr in den Räumen der Firma Krastel GmbH, Bahnhofstraße 107, 69509 Mö-Weiher

Mörlenbach. Der CDU-Gemeindeverband Mörlenbach lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum Jahresauftakt am Freitag, 7. Februar, um 18.30 Uhr in den Räumen der Firma Krastel GmbH, Bahnhofstraße 107, Mörlenbach-Weiher ein. Als Gastredner begrüßen die Christdemokraten den Landtagsabgeordneten Michael Boddenberg (Bild), Staatsminister a. D. und Fraktionsvorsitzenden der CDU im Hessischen Landtag. Boddenberg hat sich als selbstständiger Mittelständler und langjähriges Mitglied im Fachausschuss besonders die Themenbereiche Wirtschaft und Verkehr zum Schwerpunkt gesetzt. Eine Kurzvorstellung des Unternehmens Krastel sowie aktueller Themen der Kommunalpolitik runden den Jahresauftakt ab.

13.11.2019
CDU Mörlenbach besuchte die Rimbacher Tafel
Bei dem interessanten und informativen Gespräch wurde der CDU Vorstand über die Arbeit der Tafel informiert.

CDU Mörlenbach besucht die Rimbacher Tafel Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit hat der Vorstand der CDU Mörlenbach die Tafelausgabestelle in Rimbach besucht. Das Anliegen der CDU ist es, sich in Gesprächen ein Bild vor Ort zu machen. Bei dem interessanten und informativen Gespräch wurde zum einen der CDU Vorstand über die Arbeit der Tafel informiert. So werden bei der Tafel in Rimbach rd. 261 Haushalte mit 730 Personen mit Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln usw. versorgt. Von den 730 Personen sind 306 Kinder, das entspricht einem Anteil von 41,6%. Wobei es sicher viele Menschen gibt, die sich aus Scham scheuen, diesen Weg zu gehen. Die Mitarbeiter der Tafel stehen jedem aber gerne für Gespräche und Hilfe zur Verfügung. Das Einzugsgebiet der Tafel erstreckt sich von Rimbach, Fürth, Lindenfels, Birkenau über Mörlenbach in den Überwald mit Abtsteinach, Grasellenbach und Wald-Michelbach. Das setzt eine umfangreiche Logistik und großen Einsatz voraus, die alle von ehrenamtlichen Mitarbeitern geleistet werden. Dafür stehen derzeit 73 Helfer/innen bereit, 26 davon sind Fahrer*innen. Aber es fehlen immer wieder helfende Hände, wenn z.B. jemand wegen Krankheit ausfällt. Die Tafel ist hier für jede Art der Unterstützung dankbar. Eine große Hearuasforderung stellt auch die Erreichbarkeit der Tafel dar. So ist es für jemanden aus dem Überwald oft schwierig die Ausgabezeiten bei der Tafel einzuhalten, da muss der Termin mit den Fahrzeiten der öffentlichen Verkehrsmittel abgestimmt sein. In dem Gespräch wurden den Kommunalpolitikern Anregungen und Wünsche mit auf den Weg gegeben. Das geht von der Unterstützung bei den Kosten der Müllentsorgung bis zu möglichen Fahrdiensten im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit. Der CDU-Vorstand sagte Unterstützung dahingehend zu, dass man die Fragen ansprechen und prüfen werde, ohne natürlich direkte Zusagen erteilen zu können. Seitens des CDU-Vorstandes wurden den Mitarbeitern der Tafel auch mögliche Ansprechpartner genannt, so z.B. die Seniorenbeiräte in den jeweiligen Gemeinden. Der CDU-Vorstand sagt den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Tafel auf diesem Weg nochmal herzlichen Dank für den Einsatz, den sie leisten. Daher auch seitens der CDU der Hinweis an die Bevölkerung: machen Sie sich selbst vor Ort ein Bild über die nicht hoch genug einzuschätzende Arbeit, die hier geleistet wird. Und unterstützen Sie die Tafel mit Spenden oder ehrenamtlicher Arbeit und Hilfe.


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