CDU Gemeindeverband 69509 Mörlenbach
CDU Gemeindeverband
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28.09.2021
Mörlenbacher Unternehmen, Krise trifft Betriebe unterschiedlich
CDU-Kandidat Dr. Michael Meister zu Besuch bei Mörlenbacher Unternehmen

 Krise trifft Betriebe  unterschiedlich
 
 
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Seine Besuche bei Mörlenbacher Unternehmen führten Dr. Meister zu Firma Karosseriebau Ehmann (linkes Bild) und zum Metallbaubetrieb von Franz-Josef Bürner. Bilder: CDU Bergstraße
 

Mörlenbach. „Wie hat sich die Pandemie auf Ihre Firma ausgewirkt?“ Das wollte der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister von Markus Ehmann wissen. Der ist Geschäftsführer der Firma Karosseriebau Ehmann GmbH, die 1865 als Wagner- und Stellmachbetrieb gegründet wurde. Der Betrieb war erste Station von Meister beim Besuch in Mörlenbacher Betrieben. Im Jahr 1982 hat Markus Ehmann als vierte Generation das Unternehmen in einen modernen Karosseriefachbetrieb mit Schwerpunkt Unfallreparatur etabliert und 2013 durch die Einrichtung einer modernen Kfz-Werkstatt erweitert.

Die Pandemie habe seine Firma natürlich stark betroffen. Durch Homeoffice hat der tägliche Straßenverkehr stark abgenommen, weshalb es natürlich auch zu weniger Unfällen gekommen sei. Dies sei einerseits für die Autofahrer gut, anderseits schade es natürlich seiner Firma. Ehrmann geht davon aus, dass die Unfallzahlen auch künftig zurückgehen werden. Homeoffice falle nicht ganz weg, hinzu komme die moderne Technik in den Fahrzeugen, die Unfälle nach Möglichkeit verhindere oder zumindest verringere. Gerade aus diesem Grund habe man auch die Reparatur und Wartung von Kfz als zweiten Schwerpunkt etabliert. Seine Firma halte sich dabei streng an die Vorgaben der Hersteller. Unfallinstandsetzungen und Autoglasreparaturen oder -instandsetzungen sowie die Lackierung von Fahrzeugen seien nach wie vor gefragt. Mittlerweile sei seine Firma in der Lage, über 30 000 verschiedene Farbtöne herzustellen. Modernste Technik und computergesteuerte Mischanlagen machen dies möglich. Ebenfalls habe man bezüglich der Achsvermessung mit einem lasergesteuerten Gerät die modernste Technik in Betrieb.

Gelassener Blick nach vorne

Auf Nachfrage von Meister erklärte er, dass er daher der Zukunft gelassen entgegensehe, zumal die fünfte Generation mit Carolin und Markus Ehmann bereits fest im täglichen Betrieb eingebunden sei und er so in zwei bis drei Jahren beruhigt in den Ruhestand gehen könne. Bei einem Rundgang durch die Betriebsräume zeigte Ehmann Meister, dass in seinem Betrieb auch modernste Technik zum Wohle und zur Gesundheit der Mitarbeiter, aber auch zum Wohl der Umwelt zum Einsatz kommt. So würden etwa nur noch Lacke ohne Lösungsmittel verwendet.

Abschließend nutzte Ehmann die Gelegenheit, sich mit Meister über aktuelle Politik zu unterhalten. Dabei sparte er weder die Umweltpolitik, noch Integration, den Wert des Meisterbriefes oder die Inflation aus. „Ich finde es toll“, erklärte Markus Ehmann laut Pressemitteilung des CDU-Kreisverbandes, „dass wir so offen über alles reden konnten, auch wenn wir nicht immer einer Meinung waren“. Meister erklärte, dass gerade dies die Demokratie ausmache.



 

Nächster Gesprächspartner Meisters war Franz-Josef Bürner. Der betreibt einen Meisterbetrieb für Metallbau. Zu seinen Leistungen gehört das Planen, Bauen und Montieren insbesondere von Geländern, Hoftoren, Handläufen und Garagentoren in verschiedenen Stählen und Edelstahl. Der Betrieb wurde bereits 1885 gegründet, zunächst als Schmiede. Er hat sich im Laufe der Jahre an die veränderten Bedingungen angepasst und entsprechend gewandelt. Im Beisein von Bürgermeister Erik Kadesch erklärte Bürner, dass er noch zum Beginn seiner Arbeitstätigkeit mit seinem Vater die Kanalisation von Mörlenbach beaufsichtigt und gereinigt habe. Die Anforderungen seien aber dann so gestiegen, sodass sein Betrieb diese Arbeit nicht mehr leisten konnte.

Sorgen wegen Stahlpreis

Die Pandemie habe er im Hinblick auf die Aufträge gut bewältigt. Sorgen bereitet ihm derzeit der steile Anstieg des Stahlpreises. Dieser sei um rund 40 Prozent gestiegen. Es sei schwer, seriöse Angebote zu erstellen, zumal die Auftragserfüllung meistens erst ein bis zwei Monate später erfolge.

Ebenfalls kritisierte Bürner steigende Nebenkosten für Strom, Gas und Abgaben an Dachverbände. Auch die Berufshaftpflicht ufere seines Erachtens aus. Es würden Bereiche pauschal abgedeckt, die in seinem kleinen Betrieb überhaupt nicht zum Tragen kämen. Auch ist er der Meinung, dass es in der Unfallhaftpflichtversicherung eine Art Bonus geben müsse, wenn er diese nicht in Anspruch nehme. Letztlich bat er Meister, sich auch dafür einzusetzen, dass die Bürokratie, die immer mehr Zeit in Anspruch nehme, vereinfacht werde.

OZ vom 23.09.2021




13.09.2021
Baustelle der B38a besichtigen, Dr. Michael Meister und Peter Stephan, MdL a.D sowie Vertretern der Kommunen Rimbach, Mörlenbach, die Baustelle der B38a besichtigen und über den Fortgang der Maßnahme in Austausch treten.
über den Fortgang der Maßnahme in Austausch treten.

 
Morgen am 31.08.2021 werde ich gemeinsam Peter Stephan, MdL a.D sowie Vertretern der Kommunen Rimbach, Fürth und Mörlenbach, die Baustelle der B38a besichtigen und über den Fortgang der Maßnahme in Austausch treten.



10.08.2021
CDU Mörlenbach organisiert Begehung entlang der Weschnitz, um auf mögliche Gefahren hinzuweisen
Der Uferbereich birgt potenzielle Gefahren

 Mörlenbach.
Die Flutkatastrophe in Rheinland und Nordrhein-Westfalen wirft auch im Odenwald die Frage auf, ob die Region auf ein ähnliches Szenario ausreichend vorbereitet ist. In Mörlenbach hat aus diesem Grund der CDU-Ortsverband am vergangenen Samstag eine Begehung des Weschnitzufers organisiert. Von der Bonsweiherer Straße führte der Weg durch die Saualm bis zum Bahnübergang auf der B 38. Hans-Georg Seltmann, Mitglied der CDU-Fraktion in der Gemeindevertretung, übernahm die Führung der Tour. Gleich zu Beginn verwies er auf das Jahrhunderthochwasser, das Mörlenbach im Jahr 1995 heimgesucht hatte, und verglich die beiden Ereignisse. „1995 erreichte die Weschnitz einen Pegel von 2,80 Meter, normal sind 20 bis 30 Zentimeter. Rheinland-Pfalz hat aber gerade ein Extremhochwasser erlebt, das ist noch mal um 59 Prozent stärker gewesen.“ Während in Mörlenbach damals 50 Liter Regenwasser pro Quadratmeter binnen 24 Stunden gemessen worden seien, seien es in den aktuell betroffenen Gebieten bis zu 200 Liter gewesen. Seine große Sorge ist, dass sich Bäume und Geröll aus der Saualm an Brücken stauen und den Abfluss des Wassers verhindern.



05.07.2021
Bürgermeister Erik Kadesch in sein Amt eingeführt
Meine DNA, für Menschen da zu sein“

 „Meine DNA, für Menschen da zu sein“

 
 
 
 
 
 
 

Mörlenbach. „Nach 40 Jahren als Beamter ist es trotzdem etwas Besonderes, hier zu stehen. Es ist für mich ein besonderer Augenblick“, sagte Erik Kadesch, kurz nachdem ihm Gerhard Ohlig als Vorsitzender der Gemeindevertretung den Diensteid abgenommen und ihm sein Vorgänger Jens Helmstädter die Ernennungsurkunde zum neuen Bürgermeister der Gemeinde Mörlenbach überreicht hatte. Der Diplom-Verwaltungswirt wurde am Dienstag bei einer Sitzung der Gemeindevertretung im Bürgerhaus offiziell in sein Amt eingeführt.

In seiner ersten Rede als Bürgermeister blickte Kadesch zunächst auf einen aufgrund der Corona-Pandemie ungewöhnlichen „Internetwahlkampf“. Trotz der schwierigen Bedingungen sei es ihm gelungen, viele Menschen und für die Gemeinde wichtige Themen kennenzulernen. „Ich bin stolz, Bürgermeister von Mörlenbach zu sein“, sagte der 55-Jährige. Er skizzierte, wie er künftig sein Amt als Bürgermeister ausfüllen will, der einen schwierigen Spagat zwischen Verwaltung und Bürgern schaffen müsse. So will er die Mörlenbacher nicht nur konsequent informieren, beispielsweise über die sozialen Medien, um auf diese Weise ihre Sorgen zu erfahren oder auf Themen aufmerksam zu werden. Ein besonderes Anliegen sei ihm der persönliche Austausch mit Bürgern, sei es in klassischen Bürgersprechstunden oder bei Ehrungsfesten. „Nur wer zuhört, kann Sachverhalte erfahren, die zu Entscheidungen führen“, sagte Kadesch. Darüber hinaus sieht er sich als Netzwerker, der die bereits bestehende interkommunale Zusammenarbeit auch weiterhin ausbauen will.

Als einen wichtigen Baustein für die Gemeinde nannte er die mehr als 80 Vereine Mörlenbachs, die von der Pandemie ebenfalls getroffen worden sind. Kadesch richtete seinen Blick auch auf künftige Themen. So stelle nicht nur der begonnene Bau der Ortsumgehung (B38 a) die Gemeinde vor eine wichtige Veränderung. Als konkretes Projekt nannte er das Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren in Hessen“, in das die Gemeinde im Jahr 2020 aufgenommen worden ist. Wichtiges Ziel hierbei ist, den Ortskern zu beleben sowie lebendige, nachhaltige und zukunftsfähige Kernbereiche zu schaffen. Vertreter aus Politik und Verwaltung kommen dazu am Montag zu einem ersten Workshop zusammen. Kadesch appellierte an die Kommunalpolitiker, die Ideen weiterzutragen. Er bezeichnete es als einen Herzenswunsch, junge Menschen zur Teilnahme zu motivieren, die einen anderen Blickwinkel mit einbringen können. „Es ist wichtig, dass wir viel miteinander reden und diskutieren, aber auch, dass wir in die Umsetzung kommen“, sagte Kadesch und ergänzte, dass die schwierige Haushaltslage, erschwert durch die Pandemie, im Konflikt dazu stehe. So sei die gerade beschlossene Erhöhung der Grundsteuer notwendig gewesen.

Zur Weiterentwicklung der Gemeinde sei es entscheidend, dass Verwaltung, politische Gremien und Bürger zusammenarbeiten. In seiner 40-jährigen Tätigkeit als Beamter, zuletzt als Leiter der Kriminalinspektion der Polizei Südhessen, habe er sich stets für die Sicherheit der Menschen eingesetzt. „Es ist meine DNA, für Menschen da zu sein“, sagte Kadesch abschließend.

Gemeindevertretervorsitzender Gerhard Ohlig hatte ihm zuvor eine gute Zusammenarbeit zugesagt und wünschte ihm und allen Beteiligten eine „offene, gute und zielführende Kommunikation, die uns weiterbringen kann“.

Kreisbeigeordneter Volker Buser sprach stellvertretend für Landrat Christian Engelhardt und den Kreisausschuss ein Grußwort. Er wünschte Kadesch viele Mitstreiter für seine „schwierige, aber schöne Aufgabe als Bürgermeister“ und bot ihm die Zusammenarbeit mit dem Kreis an. an
OZ vom 01.07.2021




26.05.2021
Entlang der K 12 zwischen Reisen und Ober Mumbach soll ein Rad- und Gehweg entstehen

   
 
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Entlang der K 12 zwischen Reisen und Ober-Mumbach soll ein Geh- und Radweg entstehen. Der Bebauungsplan hat den Mörlenbacher Bauausschuss passiert. Archivbild: Fritz Kopetzky
 

Mörlenbach.
Ausschuss für Bau, Umwelt, Energie und Dorfentwicklung.

Schnell abgearbeitet war nach Erläuterungen des Geschäftsbereichsleiters Tobias Czech und des neuen Vorsitzenden Sürmann die weitere Tagesordnung des gerade frisch konstituierten Bauausschusses. Die Beschlussvorschläge werden der Gemeindevertretung zu deren Sitzung am 8. Juni einstimmig oder mit großer Mehrheit zur Annahme empfohlen.

Dabei geht es zunächst um eine Einbeziehungssatzung für den Ortsteil Bonsweiher. Hier soll im Bereich der Blumenstraße ein Grundstück im Außenbereich für ein Bauvorhaben in den im Zusammenhang bebauten Ortsteil einbezogen werden. Der Ortsbeirat hatte bereits zugestimmt, wollte sich aber noch Anregungen zur Bauweise offenhalten. In Zusammenhang mit dem Verfahren einer Einbeziehungssatzung spiele das aber keine Rolle, wie Czech und Sürmann erläuterten.

Geh- und Radweg an der K 12

Auch der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan „K 12 – Rad-/Gehwegneubau zwischen Ober-Mumbach und Reisen“ nahm nach kurzer Aussprache die Hürde des Ausschusses. Die Mitglieder stimmten der Umsetzung des aktuellen Planungsstandes zu, der alle Änderungen aus dem Anhörungsverfahren und der Behandlung der Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange (TöBs) berücksichtigt.

Anlass ist der bereits mehrfach von der Gemeindevertretung ausgesprochene Wille, in den Seitentälern, also auch entlang der K 12 zwischen Ober-Mumbach und Reisen, einen separaten Rad- und Gehweg auszubauen. Die aktuelle Lage, die Radfahrer zwingt, die Fahrbahn der Kreisstraße mitzubenutzen, wird als gefährlich eingestuft.

Der Gemeindevorstand wird nach entsprechendem Satzungsbeschluss der Gemeindevertretung nun beauftragt, die Rechtskraft des Bebauungsplans herbeizuführen. mk
aus OZ und Odenwald extra vom 26.05.2021




26.05.2021
Mörlenbach/Bonsweiher, Vollsperrung wohl noch bis Ende Juni, Der weitere Ablauf der im Oktober begonnenen Arbeiten für einen Rad- und Gehweg
Gemeinde und Hessen Mobil stimmen Arbeiten am Rad- und Gehweg ab

 Vollsperrung wohl noch bis Ende Juni

 
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Die L 3120 ist aktuell aufgrund der Bauarbeiten am Rad- und Gehweg zwischen Bonsweiher und Mörlenbach gesperrt. Archivbild: Fritz Kopetzky
 

Mörlenbach/Bonsweiher. Der weitere Ablauf der im Oktober begonnenen Arbeiten für einen Rad- und Gehweg entlang der L 3120 zwischen Mörlenbach und Bonsweiher sowie zur Deckenerneuerung der Landesstraße in der Ortsdurchfahrt von Mörlenbach ist jetzt zwischen Hessen Mobil und der Gemeinde abgestimmt worden. „Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für Ende September geplant“, schreibt die Straßen- und Verkehrsbehörde in einer Pressemitteilung dazu.

Wie berichtet, ist die Baumaßnahme in drei Bauabschnitte und weitere Unterabschnitte unterteilt. Derzeit finden die Bauarbeiten im Bauabschnitt zwei, im Streckenabschnitt zwischen der Einmündung der K 11 und dem Ortseingang von Mörlenbach, statt. „In diesem Bauabschnitt ist zum Bau des Rad- und Gehweges die Herstellung einer rund vier Meter hohen Stützwand erforderlich“, so Hessen Mobil. Bei deren Herstellung sei eine Vollsperrung der L 3120 notwendig. Diese dauert voraussichtlich noch bis Ende Juni.

Im Anschluss werden die Bauarbeiten in Bauabschnitt eins weitergeführt. Dieser beinhaltet die Arbeiten am Rad- und Gehweg zwischen dem Ortsausgang von Bonsweiher und der Einmündung der K 11. In diesem Abschnitt können die Bauarbeiten unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung durchgeführt werden.

Abschnitt drei beinhaltet die Arbeiten innerhalb der Ortsdurchfahrt von Mörlenbach, zwischen Görlitzer Straße und Hallgartenweg. „Die Bauarbeiten zur Fahrbahnerneuerung können in diesem Bauabschnitt aufgrund der geringen Fahrbahnbreite der Landesstraße größtenteils nur unter Vollsperrung in vier Unterabschnitten durchgeführt werden“, berichtet Hessen Mobil. Sie finden in den hessischen Sommerferien statt.

Der Zeitplan

Folgender zeitlicher Ablauf ist derzeit geplant: 19. bis 30. Juli von Görlitzer Straße bis Sackgasse, Glascontainer (gehört zur Bonsweiherer Str. 57-63); 3. bis 10. August von Sackgasse bis Klein-Breitenbacher Straße; 12. bis 19. August von Klein-Breitenbacher Straße bis Hirtenrainstraße. Am Wochenende von 20. bis 23. August finden die Bauarbeiten im Anschnitt zwischen Hirtenrainstraße und Hallgartenweg statt.

Die beschilderte Umleitungsempfehlung verläuft von Mörlenbach über die B 38 in Richtung Fürth, über die B 460 nach Heppenheim und die B 3 zur L 3120 in Richtung Bonsweiher. Aus Richtung Heppenheim erfolgt die Umleitung in umgekehrter Richtung.

Die neue Radwegeverbindung entlang der L 3120 verbindet künftig Bonsweiher und die Kerngemeinde auf einem rund 1790 Meter langen Streckenabschnitt. Zudem stellt der neue Rad- und Gehweg eine Verbindung an den vorhandenen Radweg Mörlenbach-Rimbach und das ÖPNV-Angebot am Bahnhaltepunkt Mörlenbach her.

Der Radweg wird auf freier Strecke mit einer Breite von 2,5 Metern und einer Länge von etwa 950 Metern auf der östlichen Talseite parallel zur Landesstraße verlaufen. Er wird durch einen 1 bis 1,75 Meter breiten Schutzstreifen von dieser abgesetzt. Der Radweg beginnt nach der Bushaltestelle an der Ortsausfahrt von Bonsweiher und endet an der Einmündung Sudetenstraße nach der Ortseinfahrt Mörlenbach. Innerhalb von Mörlenbach wird der Radverkehr über Schutzstreifen bis zur Anbindung an den vorhandenen Radweg an der Bahnstraße weitergeführt.

Im Rahmen der Gesamtmaßnahme erfolgt über eine Länge von rund 1250 Metern in der Ortsdurchfahrt Mörlenbach auch die Erneuerung der Fahrbahndecke. Zudem werden im Auftrag der Gemeinde vier Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut. Der Wartebereich der Haltestellen wird hierbei rund 22 Zentimeter über Fahrbahnniveau angehoben und mit sogenannten Busbordsteinen sowie optischen und taktilen Leitelementen ausgestattet.

Die Kosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich nach Angaben von Hessen Mobil auf insgesamt 1,4 Millionen Euro. Die Kosten in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro zum Ausbau des Radweges sowie der Deckenerneuerung auf der L 3120 werden vom Land Hessen getragen. Die etwa 180 000 Euro zum barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen werden von der Gemeinde Mörlenbach getragen. Dafür erhält sie durch das Land Hessen eine Verkehrsinfrastrukturförderung von rund 160 000 Euro.
OZ vom 25.05.2021




16.05.2021
Mörlenbach. Werner Wetzel ist ein „alter Hase“ im Ortsbeirat Mörlenbach-Mitte
Das neu konstituierte Gremium wählte den Christdemokraten jetzt einstimmig zum Ortsvorsteher

 Drei erfahrene Mitglieder und vier neue bilden den Ortsbeirat von Mörlenbach-Mitte. Unser Bild zeigt von links Jutta Eisenhauer, Peter Born, Sven Martin, Ortsvorsteher Werner Wetzel, Michael Dreißigacker, Felice Parelaer und Marcel Huber. Bild: Sascha Lotz
 

Mörlenbach. Werner Wetzel ist ein „alter Hase“ im Ortsbeirat Mörlenbach-Mitte, und doch stand er noch nie an vorderster Front. Das neu konstituierte Gremium wählte den Christdemokraten jetzt einstimmig zum Ortsvorsteher. Er tritt damit die Nachfolge von Maria Wetzel an, mit der den 71-Jährigen keine Verwandtschaft, sondern nur die Namensgleichheit verbindet. Maria Wetzel hatte nicht mehr bei der Kommunalwahl im März kandidiert.

Werner Wetzel engagiert sich außerdem als stellvertretender Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes. Seine Stimme hat ebenso in der CDU-Fraktion der Gemeindevertretung Gewicht. Hier fungiert er als Stellvertreter des Fraktionsvorsitzenden.

Vier neue Gesichter

Unterstützt wird Wetzel von Stellvertreterin Felice Parelaer, einem neuen Gesicht im Ortsbeirat. Zum zweiten Stellvertreter wurde Peter Born (UFW/FWG) gewählt.

Zu den Neulingen im Ortsbeirat gehören auch Jutta Eisenhauer (CDU), Sven Martin (FDP) und Marcel Huber, der für die Wählergemeinschaft „Fortschritt Mörlenbach“ einzog. Im Team ist weiterhin Michael Dreißigacker (CDU), der dem Ortsbeirat bereits angehörte.

Werner Wetzel freut sich auf das neue Amt und die Zusammenarbeit mit einem motivierten Team. Für ihn steht zunächst das Zusammenfinden auf dem Programm, um festzustellen, in „welche Richtung die einzelnen Mitglieder tendieren“.

In den nächsten Monaten und Jahren wird sich der Ortsbeirat vor allem mit der innerörtlichen Entwicklung in der Kerngemeinde beschäftigen müssen. Wetzel: „Das steht im Zuge des Baus der Umgehungsstraße B 38a an.“ i.k.


 
 
 



23.02.2021
Erik Kadesch setzt auf Dialog mit den Bürgern in Mörlenbach, Taktgeber, Vorreiter und Moderator
Bürgermeisterwahl: Erik Kadesch will aus Mörlenbach eine Wohlfühlgemeinde machen / „Ich setze auf offene Diskussionen“

 Taktgeber, Vorreiter und Moderator
MÖRLENBACH, 22.02.2021
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„Eine riesige Chance für Mörlenbach.“ Bürgermeisterkandidat Erik Kadesch spürt die Aufbruchstimmung in Mörlenbach durch den Bau der Ortsumgehung. Schon jetzt, lange vor der Fertigstellung, will er die Ortskernentwicklung in Angriff nehmen. Bild: Marco Schilling
 

Mörlenbach. Er will Mörlenbach zu einer Wohlfühlgemeinde machen, auf Schmusekurs ist Erik Kadesch deshalb aber nicht. Er ist einer, der anpackt, ein Macher, der seine Kraft und Leidenschaft zukünftig in den Dienst der Gemeinde Mörlenbach und ihrer Bürger stellen will. Als Kandidat für das Amt des Rathauschefs hat er seinen Wahlkampf unter das Motto „Zuhören, beurteilen, entscheiden“ gestellt. Damit signalisiert er Bürgernähe, Weitsicht und Durchsetzungskraft. Attribute, mit denen der Mann aus Oberzent die Weschnitztalgemeinde voranbringen will – als parteiunabhängiger Bürgermeister.

Zwar wird er sowohl von der CDU als auch von der SPD unterstützt. Die beiden Ortsverbände hatten sich bereits im Juli einstimmig für den 55-jährigen Kriminaloberrat aus Oberzent ausgesprochen. Allerdings sieht er sich in der Pflicht, im übergreifenden Dialog alle Parteien ins Boot zu holen.

Wir treffen Erik Kadesch an der Baustelle der Mörlenbacher Ortsumgehung B 38a. Die Bagger rollen, Schneeflocken fallen. „Hier spüre ich eine besondere Aufbruchstimmung, die ganz Mörlenbach verändern kann“, erklärt er. Er will die Zeit bis zur Fertigstellung der lang ersehnten Straße im Jahr 2027 nutzen, um schon jetzt eine zukunftsorientierte Ortskernentwicklung auf den Weg zu bringen. Kadesch: „Das ist eine riesige Chance für die Gemeinde.“

Lebendige Kerngemeinde

Rückbau der B 38, Fahrrad- und Fußgängerwege, verkehrsberuhigte Bereiche, Grünanlagen und Parkplätze vor den Geschäften sind für Kadesch die Stichworte, wenn es darum geht, einen Ort zu beleben, an dem „die Menschen wieder verweilen wollen“. Eine lebendige Kerngemeinde also, die mit ihren Pfunden wuchert – dem Rathausplatz, dem Bürgerhaus, den Draisinen und der Alla-Hopp-Anlage. Und diese Attraktivität soll nicht nur für die Mörlenbacher selbst gesteigert werden, sondern auch für Touristen. Um seine Ideen umzusetzen, will er kein fertiges Konzept präsentieren, sondern es zusammen mit den Bürgern entwickeln. „Ich will viel mehr Bürgerbeteiligung“, hat er sich selbst zum Ziel gesetzt. „Denn nur, wenn wir die Bürger in die Prozesse einbeziehen, entsteht Akzeptanz.“

Dialog und Bürgernähe

Als Bürgermeisters sieht er sich in der Rolle als Vorreiter und Taktgeber, aber auch als Moderator zwischen Parteien, Interessensvertretern und Vereinen. Das geht nicht ohne Kommunikation. Und darin liegt für ihn der Schlüssel zu einem gelingenden Miteinander. Die Chance auf Dialog und Bürgernähe ist es auch, die ihn reizt, Bürgermeister zu werden. Als Leiter der Regionalen Kriminalinspektion Darmstadt-Dieburg ist der Kontakt zu den Bürgern aktuell fast komplett verloren gegangen. „Kontakt und Nähe sind mir wichtig“, so der Familienvater.

Mit Mörlenbach verbindet den Oberzenter seine berufliche Vergangenheit, zunächst als Chef der Kriminalpolizei in Heppenheim, später als Leitung der gesamten Polizeidirektion. Eine gute Führungsposition, die er schon einmal aufgeben wollte. Denn für Kadesch ist es nicht der erste Anlauf, um Bürgermeister zu werden. Vor zwei Jahren kandidierte er in seiner Heimatstadt Oberzent, unterlag jedoch in der Stichwahl.

Warum jetzt also ausgerechnet Mörlenbach? Kadesch: „Mörlenbach ist meine Region. Die Gemeinde hat enorm viel Potenzial. Und hier könnte ich viel bewegen.“

Dass er das von seinem Wohnort Airlenbach, einem Stadtteil von Oberzent, tun würde, wo er ein altes Gehöft renoviert hat, ist für ihn kein Hinderungsgrund. „Das ist doch ein Katzensprung“, schätzt er die 23 Kilometer ein. Und ohnehin zeige das Beispiel von Mörlenbachs Alt-Bürgermeister Lothar Knopf, der auch zur Amtszeit in Wald-Michelbach wohnte, dass die Entfernung kein Kriterium für das Engagement eines Bürgermeisters für seine Gemeinde ist.

Last nicht auf Bürger verteilen

Die Themen, die Kadesch sich auf seine Fahnen geschrieben hat, unterscheiden sich nicht grundlegend von denen seiner beiden Mitbewerber. Sie liegen ohnehin auf der Hand. Der zukünftige Bürgermeister muss vor allem die Finanzen im Blick behalten. Dafür sieht sich Kadesch als Diplom-Verwaltungswirt gut gerüstet. Er sagt: „Wir dürfen die Last gerade in der aktuellen Situation nicht auf die Bürger und das Gewerbe verteilen.“ Stattdessen sei zu prüfen, welche Ausgaben man schieben könne und an welchen Stellschrauben kurzfristig gedreht werden könne. „Vor allem müssen wir genau hinschauen, warum Mörlenbach im Weschnitztal aus der Reihe tanzt.“

Schutzmann vor Ort

Sein ureigenes Thema ist aber die Sicherheit – das passt für den Polizeibeamten wie die Faust aufs Auge. Er weiß zwar: Kriminalstatistisch gesehen kann man sich glücklich schätzen, in Mörlenbach zu leben. „Aber es geht mir auch um die gefühlte Sicherheit.“ So strebt er nach seiner Wahl die Aufnahme der Gemeinde in das Kompass-Programm des Hessischen Innenministeriums an. Ziel des Programms ist es, die Sicherheitsarchitektur in den Kommunen individuell weiterzuentwickeln und passgenaue Lösungen für Probleme vor Ort zu entwickeln. Und er möchte einen Schutzmann vor Ort ansiedeln, der zusammen mit der Ordnungspolizei als verlängerter Arm der Polizei wirkt. Eine Polizeistation für Mörlenbach hält er dagegen für unrealistisch.

Um Familien in Mörlenbach eine Perspektive zu geben, setzt Kadesch in Sachen Wohnraumschaffung auf eine Kombination, in der Baulücken geschlossen, aber auch Neubaugebiete ausgewiesen werden. Mit Augenmaß agieren will er bei der Ausweisung von Gewerbegebieten – ein heißes Eisen in Mörlenbach, nicht erst seit die Bürger dem interkommunalen Gewerbegebiet 2019 eine Absage erteilten. Als Bürgermeister will er den Spagat schaffen zwischen dem Bedarf des Gewerbes und dem Naturschutz. Wie der aussehen könnt, soll im Dialog erarbeitet werden. Kadesch: „Da muss man alle Beteiligten an einen Tisch holen. Ich setzte auf offene Diskussionen. Nur so entsteht Glaubwürdigkeit.“

Info

Erik Kadesch geht als parteiunabhängiger Kandidat bei der Mörlenbacher Bürgermeisterwahl am 14. März ins Rennen.

Seine Kandidatur wird unterstützt von den Ortsparteien CDU und SPD.

Der 55-Jährige wohnt mit seiner Lebenspartnerin im Oberzenter Stadtteil Airlenbach. Das Paar hat vier Kinder im Alter von 18 bis 24 Jahren.

Der Leiter der Kriminalinspektion der Polizei Südhessen trägt aktuelle Personalverantwortung für rund 200 Mitarbeiter.

Erik Kadesch ist Diplom-Verwaltungswirt.

Iris Kleefoot, OZ, 22.02.2021




29.12.2020
Leben in Mörlenbach attraktiver machen
Für die Kommunalwahl am 14.März 2021 ist die CDU Mörlenbach gerüstet

Leben in Mörlenbach attraktiver machen

 

Mörlenbach. Die CDU Mörlenbach arbeitet parallel zur Einbindung der vielen neuen Kandidaten und Unterstützer an der Feinabstimmung eines professionellen Wahlprogramms für die Kommunalwahl am 14. März 2021. Im Sinne der Transparenz wird dieses Dokument nach Verabschiedung allen Bürgerinnen und Bürgern in Mörlenbach auf der Website der CDU zur Verfügung stehen.

Mit unserem Slogan „Mit Tatkraft in die Zukunft. CDU Mörlenbach.“ formuliert die Partei klare Ziele und Maßnahmen für ein lebenswerteres und attraktiveres Mörlenbach der Zukunft.

So finden sich dort konkrete Vorhaben der Ortskerngestaltung mit Blick auf die endstehende Umgehungsstraße, der Förderung von Familien, Senioren, Kindern und Jugendlichen, der Vereine und dem Gewerbe.

Zahlreiche Chancen werden in der Intensivierung der interkommunalen Zusammenarbeit, der Förderung der digitalen Infrastruktur sowie der Entwicklung der einzelnen Wohnquartiere gesehen und ausformuliert. Die CDU Mörlenbach konkretisiert umfängliche Ziele der Kinder- und Jugendförderung, des Natur- und Landschaftsschutzes und der Wohnbauförderung.

Gleichwertig neben die bereits in der Vergangenheit priorisierten Schwerpunkte Sicherheit, Vandalismusbekämpfung, ärztliche Versorgung und solide Haushaltsführung treten neue Aspekte. Bezahlbare Kinderbetreuung, Förderung alternativer Energien, transparente Politik und die ausdrückliche Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Mörlenbach nach Corona sind nur einige aus dem Programm.

Der Vorstand ist in besonderem Maße erfreut über die große Beteiligung so vieler Menschen an der Entstehung des über 25-seitigen Wahlprogramms. „Wir diskutieren lebhaft und finden zu großer Geschlossenheit auch mit Hilfe der in dem Wahlprogramm ausformulierten Ziele und Maßnahmen. Dass ein Ortsverband ein solch professionelles Produkt ohne die Möglichkeit des persönlichen Treffens herstellen kann, zeigt die hohe demokratische Kompetenz und Energie aller Mitwirkenden. „Darauf sind wir stolz“. Die CDU Mörlenbach wird bereits vor der endgültigen Verabschiedung und Veröffentlichung des Programms regelmäßig über feststehende Inhalte öffentlich informieren. „Wir nutzen dazu digitale und klassische Medien und, je nach Möglichkeit, den persönlichen Kontakt zu allen Bürgerinnen und Bürgern.“

Für die Kommunalwahl am 14.März 2021 ist die CDU Mörlenbach gerüstet und hofft auf zahlreiche Zustimmung.

Artikel OZ vom 29.12.2020




30.11.2020
Weschnitz-Renaturierung: Mörlenbacher suchen nach einer Lösung
die Erholungszwecken und Wohnbaunutzung gleichermaßen gerecht wird

 Wertvolles Gelände soll nicht 
brach liegen
Weschnitz-Renaturierung: Mörlenbacher suchen nach einer Lösung, die Erholungszwecken und Wohnbaunutzung gleichermaßen gerecht wird
Steht die Renaturierung der Weschnitz der Bebauung dieses Geländes zwischen Bahnlinie und Weschnitz in Mörlenbach parallel zum Hallgartenweg im Weg? Wie beides zusammengebracht werden kann, soll jetzt der Bauausschuss klären. Bild: Michael Kochendörfer




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